AG “Junge Gärtner” (2011)

01. November 2011 von Gerda Schneider
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Der Schulgarten

Die Arbeit ist ein harter Kampf
gegen Diebstahl, Feuer und sogar das Amt.
Aber Frau Schneider nimmt den Kampf immer auf
für ihre Schüler und für den Ackerbau.
Denn nichts ist so schön:
Als die Entwicklung eines Samenkornes bis zur Pflanze zu sehen.
Solch ein Projekt in einer großen Stadt,
dass möchten wir sehen und haben uns auf den Weg gemacht.
Freundlich wurden wir empfangen
und gleich zu einem Tässchen Tee eingeladen.
Nach dem ersten Schluck dachten manche o, weh
denn es gab Thymian- und Salbeitee.
Er wurde von den Schülern zubereitet.
Und so haben sie gleich gelernt, dass auch die Natur heilt.
Der Tee kam aus ihrem Garten,
wo sie die Pflanzen gepflegt und dann geerntet haben.
In gemütlicher Runde erzählten uns die Schüler dann,
was ihre Arbeit ist und auch ihren späteren Plan.
Bewundernswert ist der gute Kontakt,
den Frau Schneider zu ihren Schülern hat.
Beim Rundgang sahen wir auf dem Rasen Löwenzahn für Tee und Salat,
aber ohne Hundehaufen wie sonst auf Wiesen und im Park.
Zwischen Pflanzen, Sträuchern und Obstbäumen
sucht sich auch das Unkraut seine Lebensräume.
Also raus damit,
der eine macht es gern, der andere nicht.
Nach der Arbeit am ganzen Tag
ist dann Spiel und Spaß angesagt.
Im Garten ist ein großes Schachbrett aufgemalt.
Leider verschwanden die Figuren beim Brandattentat.
Und dann geht es mit Freude ans Kochen ran,
natürlich mit den Zutaten aus dem Garten dann.
Dadurch zaubern sie 1, 2, 3
sich beim Grillen und Campen ein gutes Menü herbei.
Ist es nicht schön,
solch eine begeisterte Jugend zu sehen.
Und was sie dabei gar nicht merken,
dass sie ihr Gedächtnis für ihr weiteres Leben stärken.
Ach, wie schlimm, wenn man dann die Parkbänke sieht,
wo die andere Jugend mit der Bierflasche in der Hand sitzt
und an der Zigarette zieht.
Es ist ein schönes und hilfreiches Projekt.
Leider haben böse Menschen es als Diebstahlquelle entdeckt.
Die kletterten dann über den Zaun
und stahlen Bänke, Geräte und sogar einen schönen Buchsbaum.
Das nicht genug, es wurden auch noch Brände gelegt,
und das Feuer beschädigte das Häuschen und so manches Gerät.
Die Versicherung zahlte, aber der Bürgermeister hat die größere Macht
Und legte das Geld ins Rathausfach
Herr Kleth, haben Sie denn gar kein Gefühl.
Wir denken, eine gesunde, ehrliche und fröhliche Jugend sei Ihr Ziel.
Aber Frau Schneider kämpft für den Garten, was jeder Schüler weiß,
denn sie bekamen ja schon beim Wettbewerb den 2. Preis.
Der Lehrerin Frau Schneider unseren großen Dank,
weil sie durch ihre ehrenamtliche Arbeit der Jugend viel Freude macht.
Und zum Schluß, ach wie schön,
durften wir uns selbst Radieschen zieh’n.
Die haben wir dann zum Abendbrot gegessen,
und den schönen Tag werden wir nie vergessen.

Schulgarten Zeichnung

Vera Bauer (86 Jahre, 2004)

25. April 2011 von Gerda Schneider
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Spieglein, Spieglein

Heut geht`s nach Marzahn auf eine Schönheitsfarm.
Schnell noch einen Blick in den Spiegel rein,
denn hinterher werden keine Falten mehr sein.
eine Schülerin empfing uns freundlich an der Tür,
denn wir waren ja noch nie hier.
Oben dann angekommen
hat uns Frau Schneider herzlich in Empfang genommen.
Es war wie ein Traum,
denn ein betörender Duft zog durch den Raum.
Ich fühlte mich so wohl und atmete tief ein,
das konnten nur die guten Kräuter aus dem Schulgarten sein.
Die Räume so wohlig und schön,
das Erlebnis muss jeder alleine erleben.
Zwischen Blumen und Kräutern war für uns ein Tisch gedeckt,
gern haben wir uns da hingesetzt.
Bei einem Tässchen Tee erzählten uns die Schüler dann,
was sie schon alles bei Frau Schneider gelernt haben.
Die Gartenarbeit macht Freude, weil man viel lernen kann
und im Herbst ist dann die Ernte dran.
Auch das Kochen wird gelehrt,
leider wurde uns kein Kartoffelpuffer serviert.
Denn beim verraten ihrer Speisekarten,
lief uns das Wasser im Munde zusammen.
Jetzt sollten wir Kräuter raten,
ein guter Duft zog in unsere Nasen.
Unser Appetit wurde groß,
was ist das für ein Kräutlein bloß?
Es war Bohnenkraut, was wir in unseren Küchen haben,
aber solch ein gutes Kraut gibt es nur im Schulgarten.
Da die Schönheit nicht nur von außen kommt, sondern auch von innen,
bekamen wir verschiedene Tees zum probieren.
Auch Teekompressen legten wir uns auf`s Gesicht,
es war sehr angenehm und frisch.
Eine Diskussion wurde dann entfacht
und jeder hat seine Erfahrung eingebracht.
Auch die Haarspülung ist sehr beliebt,
denn sie wurde von uns schon ausprobiert.
Leider war dann alles wieder aus
und ich nahm noch eine Nase voll vom guten Duft mit nach Haus.
Vera Bauer

25. April 2011 von Gerda Schneider
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Ökologisch und lecker (August 2010)

Erschienen in der „jotw.d.“ (Nr. 8/2010).

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Lebenswerk zertrümmert (April 2010)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Gartenfreund (März 2009)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Von Kräutern bis „Femina“ (Januar 2009)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Ehrenamtlich ausgezeichnet (Dezember 2008)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Woher kommt unser Brot? (August 2008)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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Einfach ausgesperrt (März 2007)

22. April 2011 von Gerda Schneider
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